Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V.

Außerordentliche (aoM) und ordentliche (oM) Mitgliedschaft

Die Regelungen zur Mitgliedschaft in der DGfP sind in §3 der Satzung beschrieben.

In der DGfP werden zwei Formen der Mitgliedschaft unterschieden: außerordentliche (aoM) und ordentliche (oM) Mitgliedschaft. 

Der Unterschied zwischen den beiden Mitgliedschaftsformen wirkt sich in verschiedenen Rechten bei Wahl und Wählbarkeit aus. §3, Abs. 4c: "Die ordentliche Mitgliedschaft berechtigt zur Stellung von Anträgen und zur Abstimmung in der Mitgliederversammlung bzw. in der jeweiligen Fachsektion sowie zur Wählbarkeit." §3, Abs. 4d: "Die außerordentliche Mitgliedschaft berechtigt zur Stellung von Anträgen und zur Abstimmung in der Mitgliederversammlung bzw. in der jeweiligen Fachsektion. Das Stimmrecht wird bei Ausbildungsfragen ausgesetzt. Außerordentliche Mitglieder haben kein passives Wahlrecht."

Es gibt zwei verschiedene Zugangswege für die außerordentliche Mitgliedschaft.

1) "Die außerordentliche Mitgliedschaft können Personen erwerben, die sich in einem Ausbildungsgang befinden, der zu einer fachlichen Qualifikation nach § 3, Abs. 2a [oM], führt." (§3, Abs. 2b1 Satzung DGfP)

Hier sind Personen angesprochen, die die Zugehörigkeit zu einer Sektion anstreben. Die einzelnen Sektionen regeln die Voraussetzungen für die außerordentliche Mitgliedschaft und die Schritte, die zur ‚ordentlichen Mitgliedschaft‘ in der Sektion führen.

2) "Die außerordentliche Mitgliedschaft können Personen erwerben, die mindestens 240 Stunden einer pastoralpsychologisch relevanten Weiterbildung absolviert und an einem Jahreskongress der DGfP teilgenommen haben." (§3, Abs. 2b2 Satzung DGfP)

Dieser Zugangsweg ist u.a. geeignet für Personen, die dem pastoralpsychologischen Fachverband angehören wollen, sich aber (noch) nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Sektion festlegen wollen.

Der Weg zu einer ordentlichen Mitgliedschaft in der DGfP verläuft über die Sektionen, die in den jeweiligen Standards geregelt sind. Zuständig sind hier die jeweiligen Weiterbildungs- oder Aufnahmekommissionen.

Die außerorentliche Mitgliedschaft nach §3, Abs. 2b2 der Satzung der DGfP sieht ein vereinfachtes Verfahren der Aufnahme vor und führt zu einer sektionsungebundenen Mitgliedschaft.
Interessent*innen an dieser Form der Mitgliedschaft wenden sich mit ihrem Aufnahmewunsch an die Gesamtaufnahmekommision (GAK).
Sie bekommen dann zwei Formulare zugemailt. Die ausgefüllten Formulare und Scans der Weiterbildungsbescheinigungen gehen dann per Mail zurück an die GAK. Es sind außerdem zwei kurze Empfehlungen von DGfP-Mitgliedern notwendig, die bestätigen, dass aus ihrer Sicht nichts gegen eine Mitgliedschaft spricht.
Nach Eingang aller Unterlagen überprüft die GAK die Unterlagen und führt ggf. ein Gespräch per Zoom mit den an der Aufnahme Interessierten. Dann empfiehlt die GAK dem Gesamtvorstand, die Aufnahme zu beschließen.
Beim bzw. nach dem Besuch eines Jahreskongresses (wenn der schon vor dem Antrag stattgefunden hat) wird die Aufnahme wirksam.

 

Die Mitgliedsbeiträge betragen:

€ 190.- für Mitglieder

€ 125.- für Mitglieder, bei denen auch der Ehepartner Mitglied der Gesellschaft ist

€ 95.- für Mitglieder im Ruhestand

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