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PPS

Das Aufnahmeverfahren in der Sektion PPS/DGfP

Stand 21.07.2016

 

 

Bedeutung der Mitgliedschaft in der DGfP Sektion PPS

- In der DGfP/PPS sind Personen zusammengeschlossen, die in den Kirchen/im religiösen Bereich arbeiten. Der Zugangsfocus ist eine religiöse Deutekompetenz, die mit den humanwissenschaftlichen Wegen des personzentrierten Ansatzes kompatibel und durch sie geprägt ist.

- DGfP/PPS-Mitglieder haben eine Verknüpfungskompetenz: Sie bringen eine religiöse Deutekompetenz mit (erworben im Theologiestudium oder Äquivalent) und eine humanpsychologische Kompetenz (erworben in der GwG-Ausbildung oder Äquivalent). Die Mitgliedschaft in der DGfP/PPS ermöglicht es, diese Verknüpfungskompetenz zu gewährleisten und zu erhalten.

 

Unterschiedliche Formen der Mitgliedschaft

- Außerordentliche Mitgliedschaft bedeutet, dass jemand personzentriert unterwegs ist und die Verbindung mit der PPS nutzt, um sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.

- Ordentliche Mitgliedschaft bedeutet, dass jemand nach der Haltung und Methode des personzentrierten Ansatzes und in Übereinstimmung mit den Kriterien der DGfP und der DGfB beraten kann.

- Supervisor DGfP bedeutet, dass jemand eine Supervisionsqualifikation erworben hat und in personzentrierter Art und Weise Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision gibt.

- Ausbilder bedeutet, dass jemand personzentrierte Beraterinnen und Berater/personzentrierte Seelsorgerinnen und Seelsorger entsprechend den Standards der PPS ausbildet.

- Lehrsupervisor bedeutet, dass jemand in die Sektion nach innen qualitätssichernd tätig ist (z.B. Supervision der AusbilderInnen und SupervisorInnen).

 

 

Das Aufnahmeverfahren: Das Aufnahmeverfahren hat vier Abschnitte:

1. Das Prüfen der Papiere: Die Person, die aufgenommen werden möchte, reicht ihre Papiere entsprechend den Standards der Sektion PPS an den Vorsitzenden der Aufnahmekommission ein. Dieser leitet sie umgehend an die anderen Mitglieder der Kommission weiter zur Prüfung. Zusätzlich zu den Zertifikaten soll das Formblatt „Antrag auf Mitgliedschaft“ eingereicht werden mit Angaben zur Berufsbiographie, zur seelsorglichen Beratungspraxis, zur Motivation und zu bisherigen Qualifikationen.

2. Das Aufnahmekolloquium: In diesem Kolloquium geht es um ein Begegnen. Die Aufnahmekommission möchte gerne die Person kennenlernen und einen Eindruck bekommen, wie sie den personzentrierten Ansatz verinnerlicht hat und anwendet. Die Aufnahmekommission teilt am Ende der Person mit, ob sie die Aufnahme befürworten wird, und leitet die Eckdaten, die zur Entscheidung führten, schriftlich an den Vorstand weiter.

Präsentation: Im Falle der ordentlichen Aufnahme besteht ein Teil des Aufnahmekolloquiums aus der Präsentation und Diskussion eines pastoralpsychologischen „Werkstücks“, das die personzentrierte Arbeitsweise in der seelsorglichen Praxis widerspiegelt. 

3. Vorstellung in der Sektion: Bei der Sektionssitzung (in der Regel im Januar) stellt sich die Person den versammelten Sektionsmitgliedern vor. In der Form kann dieses Vorstellen ein Interview / ein „Nachtcafe“ sein. Die Leitlinie ist, etwas über die Art und Weise zu erfahren, wie die Person ihren Beruf füllt und prägt.

4. Aufnahme durch den Gesamtvorstand: Der PPS-Vorstand teilt die Zustimmungs-Entscheidung dem Gesamtvorstand mit. Dieser nimmt bei der Sitzung des Gesamtvorstands im April/Mai im Rahmen der Jahrestagung der DGfP die Aufnahme in die DGfP vor.

 

 

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