Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V.

Fachverband für Seelsorge, Beratung und Supervision

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Deutsch Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V. - Fachverband für Seelsorge, Beratung und Supervision
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Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen

Offenbacher Landstr. 224

60599 Frankfurt

Tel 069/6061288

Fax 069/6061274

Mail: kiessling@sankt-georgen.de

Homepage: www.sankt-georgen.de/rp-pps/pastpsych.html

 

Ansprechpartner oder Leitung: Prof. Dr. Dr. KLAUS KIEßLING,

geboren 1962, verheiratet und Vater zweier Söhne, Ständiger Diakon der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Doppelstudium von Theologie und Psychologie in Würzburg und Freiburg i.Br., Promotionen in beiden Fächern in Bern und Fribourg/Schweiz, Habilitation in Religionspädagogik und Katechetik in Tübingen. Ausbildungen in Klientenzentrierter Gesprächsführung (GwG), zum Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten (BDP), zum Ausbilder in Pastoralpsychologie (Personzentrierte Psychotherapie und Seelsorge) und zum Supervisor (DGfP), langjährige Praxis in diesen Bereichen, zudem Tätigkeit als Religionslehrer in Freiburg i.Br. und in Lahti/Finnland. Lehr- und Forschungsaufträge im In- und Ausland.

Im Jahr 1990 gründete Professor Dr. Karl Frielingsdorf SJ das Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität – heute die einzige katholisch-theologische Einrichtung an einer deutschsprachigen Hochschule, die berufsbegleitend ein pastoralpsychologisches Aufbaustudium anbietet. TheologInnen können dieses mit einem Lizentiat oder mit einem Doktorat abschließen. AbsolventInnen anderer Fachrichtungen sowie weitere InteressentInnen können als GasthörerInnen pastoralpsychologische Kompetenzen erwerben und sich diese Qualifikationen nach den Richtlinien der DGfP zertifizieren lassen.

Pastoralpsychologie und Spiritualität stehen für

(1) eine praxisnahe Ausbildung, die auf diakonische Mystagogie in kulturell pluraler Welt setzt: Diese Konzeption kann der im Namen des Instituts verankerten Spiritualität zu einer spezifischen – mystagogischen – Qualität verhelfen, zugleich die Pastoralpsychologie vor einer Fixierung auf die gleichwohl zentrale „face-to-face“-Beziehung bewahren und diese – diakonisch – weiten, also in einer Welt kultureller Pluralität zu diakonisch-mystagogischen Prozessen anstiften,

(2) eine Vernetzung von Wissenschaft einerseits und Praxis in Gemeinden und Schulen, Beratung und Psychotherapie in kirchlichem Auftrag, Diakonie der Kirche, verbandlicher Caritas und internationaler Solidaritätsarbeit andererseits,

(3) Interdisziplinarität: Jede Disziplin lebt im Kontext verschiedener Bezugswissenschaften, so die Pastoralpsychologie vorrangig im Dialog von Theologie und Psychologie. Eine Verortung des Faches nach außen, also in Relation zu Nachbardisziplinen, und insbesondere seine Systematisierung nach innen tun not. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich neben spezifischem Lehr- auch weiterer Forschungsbedarf ab, der der Theoriebildung und der Entwicklung einer Kriteriologie interdisziplinären Arbeitens zugute kommt.